Latein Sprachwissenschaft

Das lateinische Alphabet und dessen Aussprache

Referenzen: RHH § 1 u. 4 ; Kühner-Holzweissig I, 1-46

 

Das Schriftzeichen

Die lateinische Schrift ins 1. Jh. v. Chr. umfasste folgende 21 Buchstaben:

 

A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T V X

 

Y und Z sind in der Zeit des Augustus hinzugefügt, um die Lehnwörter aus dem Griechischen aufzuschreiben.

 

Bis zum Mittelalter gab es keine Majuskeln (Großbuchstaben), sondern nur die Minuskeln (Kleinbuchstaben). Und es gab keine Worttrennungen (scripta continua).

In den modernen Ausgaben sind die Majuskeln und die Minuskeln differenziert: Und auch die Kommas und die Punkte eingeführt.

 

I und V sind die Doppelvokale. Nämlich haben die Römer ‘i’ mit ‘j’ bzw. ‘u’ mit ‘v’ nicht differenziert. Auch in der modernen Ausgabe wird ‘i’ mit ‘j’ nicht differenziert.

 

‘u’ und ‘v’ sind in der modernen Ausgabe manchmal differenziert, aber manchmal nicht.

 

Außerdem gibt es Konsonanten mit ‘u’ : ‘qu’, ‘ngu’ und ‘su’ ;

wie z. B. equus ; lingua ; Suebi

 

Die Aussprache

‘c’ wird immer wie ‘k’ ausgesprochen, auch vor Vokalen ‘e’ bzw. ‘i’.

‘ti’ wird nicht ‘tsi’ bzw. nicht wie deutsches ‘zi’ ausgesprochen.

‘s’ wird immer stimmlos bzw. „scharf“ ausgesprochen, auch im ‘sp’, ‘st’ und ‘sch’.

‘z’ ist ein Doppelkonsonant. Dessen Aussprache ist stimmhaft ‘ds’ bzw. ‘dz’.

‘h’ ist ein Hauchlaut und allgemein sehr schwach ausgesprochen, z. B. ‘ch’, ‘ph’ oder ‘th’.

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